WINKLMAYR NEWS
LEDERTRÄUME

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Presse / Medien


 

350 Jahre "Lederwaren Winklmayr"

WELS. Zum 350. Geburtstag seines Welser Lederwaren-Familienunternehmens erhielt Georg Winklmayr von Bürgermeister Andreas Rabl die Verdienstmedaille der Stadt Wels in Gold. Der Ausgezeichnete wurde 1964 geboren und absolvierte von 1979 bis 1983 im – damals von seinem Vater geleiteten – Betrieb am Kaiser-Josef-Platz eine Lehre zum Sattler und Taschner. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung und einigen Jahren Berufsausübung und Auslandserfahrung absolvierte Winklmayr seine Meisterprüfung mit Auszeichnung. Seit 1989 steht der Geehrte an der Spitze des Welser Traditionsbetriebs Lederwaren Winklmayr GmbH. Gleichzeitig begann er, sich auch interessenspolitisch zu engagieren. In der Jungen Wirtschaft war er etwa Initiator für das Gütesiegel Handwerk und Gewerbe und rief die "Sonderschau Junge Leute im alten Handwerk" ins Leben. Aktuell ist Winklmayr in der Wirtschaftskammer als Bundesberufsgruppensprecher der Sattler und Taschner sowie Innungsmeisterstellvertreter der Maler und Tapezierer tätig. Überdies ist er Mitglied der Meisterprüfungskommission und paritätischen Kommission sowie gerichtlich beeideter Sachverständiger.

 

Seine umfangreiche Sammlung historischer Gegenstände seiner Zunft stellte Leder-Experte Winklmayr für die Sonderausstellung "Hautnah - Gerberhandwerk und Lederverarbeitung in Wels" im Stadtmuseum Wels-Burg (Burggasse 13) zur Verfügung. Deren Eröffnung bildete auch den passenden Rahmen für die Verleihung des Ehrenzeichens durch den Welser Bürgermeister. Die Ausstellung ist noch bis inklusive Sonntag, 26. November zu den üblichen Museums-Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonn- und Feiertag von 10:00 bis 16:00 Uhr. "Ich gratuliere diesem Vorzeigebetrieb zum 350. Geburtstag und freue mich, Georg Winklmayr die goldene Verdienstmedaille der Stadt Wels zu verleihen", sagt Rabl.


 


Höchste Auszeichnung für Handwerkskunst

Personen, die einen Hubschrauber der Fa. Eurocopter ihr Eigen nennen können, bewegen sich auf der Straße mit Automobilen wie Rolls Royce, Maybach, Bentley, etc. Nachdem der Wert eines derartigen Fluggerätes etwa 6 Mio. Euro beträgt, müssen die Ausstattungen des Cockpits den gleichen Qualitätsstandards entsprechen, wenn nicht sogar höherwertiger sein. Die Fa. Lederwaren Winklmayr GmbH aus Wels hat sich auf die Herstellung derartiger Ausstattungen spezialisiert und ist weltweit eines von nur drei Unternehmen, das den hohen Anforderungen eines solchen Flugzeugausstatters entspricht. In reiner Handarbeit müssen Lederteile millimetergenau zugeschnitten werden, die Kanten geschärft und derart eingeschlagen werden, dass an der Oberfläche nicht die geringste Faltenbildung oder ein Abdruck sichtbar werden. Dazu ist es erforderlich, dass die Zugrichtung des Leders und alle Nähte richtig gesetzt werden. Die Sitzbezüge müssen demontierbar sein, wobei die Einzelteile nur durch Klettverschlüsse zusammengehalten werden dürfen. Die Passgenauigkeit muss dabei besonders groß sein. Dieselbe Genauigkeit wird für die Herstellung der Bodenbeläge gefordert, die unzähligen Ecken und Ausnehmungen müssen passgenau ausgeschnitten und eingefasst werden. Eine Arbeit die nur händisch, Stich für Stich durchgeführt werden kann. Ein traditionelles Handwerk wird damit höchsten Ansprüchen eines modernsten Fluggerätes gerecht.

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